Leben gerettet durch Brustkrebs-Früherkennung

12. Juli 2017 - Gesundheit - Vera Russwurm

Kürzlich erreichte die Koordinierungsstelle des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms folgende Nachricht der 67-jährigen Brigitte Haberleitner: „Durch euren Fernseh-Werbespot , Ich denk dran´ bin ich auf eure Seite im Internet gekommen – und dann ging alles ziemlich schnell… Hätt ich das nicht gesehen, könnt ich euch heute  vermutlich nicht mehr schreiben. Das Früherkennungsprogramm hat mein Leben gerettet!“

Starke Worte, die uns alle berühren. Warum nicht einmal mit dieser Frau reden, die aktiv auf uns zugegangen ist?

Der Empfang ist überaus herzlich und offen. „Ja, selbstverständlich, Vera, Sie können gerne über meine Geschichte in Ihrem Blog schreiben. Wenn wir dadurch wieder ein paar Frauen mehr zur Untersuchung bringen, wäre das großartig!“

Sie selbst ist nie zur Mammografie gegangen und war auch sechzehn Jahre lang nicht beim Gynäkologen. Nicht, weil sie nicht die Zeit dazu gehabt hätte, nicht, weil sie Angst vor einer schlechten Diagnose gehabt hätte. Nein – einfach nur deshalb, weil Brigitte Haberleitner es nicht für nötig empfunden hatte. „Ich hab doch immer so aufgepasst; immer g´schaut
und selbst getastet.“

Dass unmittelbar vor der, letztlich sehr nötigen, Operation nicht einmal der Primar in ihrer Brust das Karzinom ertastet – weil maskiert – ist für die 67-Jährige eine überraschende Erfahrung. Wie so vieles andere, was davor passiert. Aber der Reihe nach…

Nachdem Sie diesen TV-Spot gesehen und sich näher im Internet informiert haben, sind Sie also endlich zur Mammographie?

„Aber nein, Vera! Ich hab ja sogar schon davor, nämlich im März 2014, die Einladung dazu bekommen, hab das aber völlig ignoriert; und bin auch nach diesem TV-Spot dem Ruf nicht gefolgt. ABER: Ich hab meinen Arbeitskolleginnen davon erzählt und die haben gemeint: ,Geh doch hin!` Im April 2014 hab ich also dann tatsächlich um einen Termin angefragt,
im Mai hatte ich einen. Meine erste Mammografie.“

Zugleich Haberleitners erste Konfrontation mit der Krankheit. Denn vom Arzt hört sie: „Da ist was Gröberes“. Was denn eigentlich? Will sie`s nicht wissen? Nein, nachgefragt habe sie nicht, da sie so sicher gewesen wäre, dass da eh nix ist, dass sich der Arzt wohl irren müsse. Nicht einmal der Umstand, dass sie bereits am nächsten Tag einen Termin im AKH
Linz bekommt, irritiert Haberleitner. Auch nicht die Diagnose des dortigen Arztes, dass es in der rechten Brust einen bösartigen Tumor gäbe. Ihre Überzeugung: „Es kann doch nix Schlimmes sein, wenn ich´s selber nicht greif!“

Eine Woche später Biopsie. Endgültige Diagnose: Krebs, Stufe 2. Es muss operiert werden. Diesmal ist sie von der Diagnose erschüttert. „Ja, das hat mich dann doch sehr mitgenommen. Vor allem auch, weil mir das der Arzt so gesagt hat als wär´s eine Grippe. Als wär´s ganz was Normales.“

Am 27. Mai 2014 wird Brigitte Haberleitner Brust-erhaltend operiert. Die Lymphknoten waren frei, daher keine Chemo. Aber 33 Mal Strahlentherapie. Parallel dazu hat sie weiter gearbeitet. Geringfügig angestellt, an zwei Vormittagen. Im Verkauf. „Für mich war das wichtig, weil ich junge Leute um mich hatte. Die haben mir auch sehr viel Mut zugesprochen. Meine Sohn und meine Enkel können damit gar nicht umgehen. Leider auch nicht mein Mann“.

Im März 16 hat Brigitte Haberleitner zu arbeiten aufgehört. Heute hat sie zwei Menschen, mit denen sie wirklich sprechen, sich austauschen kann, wenn`s ihr schlecht geht. Denn die Angst ist noch nicht weg: „Vor jeder Untersuchung kommt sie wieder!“ Aber sie ist glücklich, dass sie sich damals, im April 2014, zur ersten aufgerafft hat. Und sie ist stolz darauf, alle ihre Kolleginnen ebenfalls dazu motiviert zu haben. „35 Frauen genau – sogar meine Chefin!“

„Wenn nix ist, umso besser! Aber wenn was ist, kann´s Leben retten. So wie in meinem Fall!“

Barbara: Vorsorge statt Nachsorge

10. Juli 2017 - Allgemein - Sabine Klein

Barbara ist eine von fünf Frauen, mit denen wir im Mai eine Wanderung in der Wachau gemacht haben. Dieser Ausflug stand ganz im Zeichen der Brustkrebs-Früherkennung: Wir wollten wissen, was Frauen über die Brustkrebs-Früherkennung denken und was sie sonst noch für ihre Gesundheit tun. Mit dabei auf dem Vogelbergsteig war ein Kamerateam, das den gesamten Aufstieg begleitete. Oben angekommen, haben wir die Frauen vor die Kamera gebeten. Das Resultat: Fünf persönliche Interviews rund um die Themen Gesundheit und Lebensphilosophie.

In diesem Beitrag stellen wir Ihnen Barbara vor. Dass sie lässig und bodenständig ist, sieht man gleich auf den ersten Blick: Flotter Kurzhaarschnitt, rote Brille und eine Art, die vermuten lässt, dass sie anpacken kann. Als Kauffrau muss sie das bestimmt auch, denn so ein Lebensmittelgeschäft, wie sie es hat, führt sich nicht von selbst. Dass sie zwei fast schon erwachsene Kinder hat, überrascht angesichts ihres jugendlichen Charmes. Wie sie das macht, wollen wir bei einem ausgedehnten Mittagessen von ihr wissen. Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: „Ich schau auf mich, meine Gesundheit und die Umwelt.“ Sie erzählt uns, dass sie als Ausgleich zum stressigen Berufsalltag gern häkelt, dass sie viel wandert und überhaupt gerne reist – „am liebsten an die Nordsee, und der Umwelt zuliebe immer mit dem Zug“.

Was ihr beim Einkaufen wichtig ist? „Regional und bio“, gesteht sie ohne Umschweife. Wir nicken bestätigend. Auch ihre Vorliebe für Fisch und Gemüse findet unsere Zustimmung. Auf sich und gleichzeitig auf die Umwelt zu schauen, das lässt sich ohne Zweifel unter einen Hut bringen. Deshalb versucht sie, Plastik so gut wie möglich zu vermeiden und dass sie ein Elektroauto fährt, ist praktisch Ehrensache: „Das möchte ich nicht mehr missen. Für mich ist Umweltschutz ein ehrliches Anliegen und kein Lippenbekenntnis.“

Zum Abschluss fragen wir sie noch, was für sie das Wichtigste in ihrem Leben ist. Da muss sie nicht lange überlegen: „Das ist ohne Zweifel meine Familie. Zu Hause finde ich den nötigen Ausgleich zum Beruf. Das war für mich auch schon wichtig als ich noch nicht Kauffrau war sondern noch in einem radiologischen Institut gearbeitet habe. Die Arbeit damals war sehr belastend für mich und wäre es früher oder später auch für meine Familie geworden. Deshalb habe ich mich für einen Jobwechsel entschieden und es bis heute nicht bereut.“

Mit Barbara haben wir eine Frau kennengelernt, die auf sich schaut, ohne egoistisch zu sein; und eine Frau, die lässig und bodenständig ist – und trotzdem nicht hemdsärmelig mit ihrer Gesundheit umgeht.

 

Foto: Benjamin Zika

Wetterfühligkeit – ganz bestimmt keine Einbildung

3. Juli 2017 - Allgemein - Christa Kummer

Das Phänomen der Wetterfühligkeit ist ein altbekanntes Rätsel. Im medizinischen Sinn keine Krankheit – dennoch reagiert bei fast jeder dritten Person in Österreich das vegetative Nervensystem höchst sensibel. In der Literatur taucht sie bereits seit Jahrtausenden – beispielsweise in Babylonien – auf, aber in einem fachmedizinischen Lexikon ist sie nicht zu finden.

Statistisch betrachtet äußern sich Frauen über die Einflüsse des Wetters häufiger als Männer. Die am häufigsten registrierten Symptome sind Kopfschmerzen, Migräne, Gelenkschmerzen, Erschöpfung und Müdigkeit. Wenn Sie sich nun in irgendeiner Form angesprochen fühlen – na dann willkommen im Klub! Sie teilen ihre Beschwerden mit weit mehr als einem Drittel der Mitteleuropäer.

Gerade in Deutschland, der Schweiz und in Österreich hat sich die wissenschaftliche Arbeit auf diesem Gebiet stark entwickelt – alles kein Zufall. Denn genau in diesen Ländern begünstigt die Landesnatur häufige und heftige Wetterwechsel. Alle Untersuchungen stellen jedenfalls eines klar: Wer unter dem Wetter leidet, ist kein Simulant. Allerdings gilt auch: Nicht das Wetter selbst macht krank, sondern es ist ein Auslöser, ein Verstärker von Befindlichkeiten und Beschwerden, die in unserem Organismus vorhanden sind!

Die Fachwelt stuft die Betroffenen je nach Beschwerdegrad in Wetterreagierende, Wetterfühlige und Wetterempfindliche ein:

  • Wetterreagierende: Bei diesen Personen kommt es zu klimabedingten Veränderungen des Blutdrucks oder der Hormonproduktion, es treten jedoch keine Erkrankungen auf.
  • Wetterfühlige: nehmen die Wetterreize physisch wahr und reagieren körperlich mit Beschwerden, die das Wohlbefinden senken. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Lustlosigkeit und Reizbarkeit sind hier eindeutige Kennzeichen.
  • Wetterempfindliche: sind Personen, die bereits an Krankheiten wie Rheuma, Asthma oder Herzrasen leiden. Diese Beschwerden können durch den Wetterreiz verstärkt oder sogar ausgelöst werden.

Sie sehen: Die Bandbreite der Wetterfühligkeit ist groß. Mein Tipp: Achten Sie auf Ihren Körper und geben Sie ihm die Ruhe, die er braucht. Das kann den Stresspegel in Ihrem Leben erheblich reduzieren helfen und hält Sie auf Dauer länger gesund.

Viele Forschungsergebnisse deuten übrigens darauf hin, dass wir unsere Wetterfühligkeit durch eine zunehmende Entfernung von „natürlichen Rhythmen“ selbst verursacht haben. Städter sind häufiger betroffen als Menschen, die am Land mit der Natur und der frischen Luft leben. Aber es gibt einfache Rezepte, die das vegetative Nervensystem wieder stärken. Welche das sind und was das mit Vorsorge zu tun hat, verrate ich Ihnen in meinem nächsten Blog-Beitrag.

 

 

Foto: Shutterstock

 

Martha: Gesundheitsvorsorge mit Baumkraxeln, Purzelbäumen und Trampolin

28. Juni 2017 - Allgemein - Sabine Klein

Von unserer Wanderung in der malerischen Wachau haben wir Ihnen schon in einem unserer letzten Blog-Beiträge berichtet: Wir haben uns mit fünf Frauen von Dürnstein aus über den Vogelbergsteig auf den Weg zur Fesslhütte gemacht, um ganz persönlich mit ihnen ins Gespräch zu kommen: Was tun sie konkret, um sich fit zu halten? Denken sie regelmäßig an die Gesundheitsvorsorge? Was ist ihnen noch wichtig im Leben? Dabei herausgekommen ist eine kurze Video-Serie. In diesem Blog-Beitrag möchte ich Ihnen Martha aus dem ersten Video vorstellen.

Mit 40 Jahren erkrankte sie an Krebs – heute steht sie mitten im Leben. Sie hat zwei Söhne, die, wie sie sagt, „unterschiedlicher nicht sein könnten“, und zwei Enkelkinder, die sie regelmäßig um sich hat: ein 17-jähriges Mädchen und ein fünfjähriger energiegeladener Bub, der sie rundum fordert. „Mit ihm mache ich alles, wodurch ich beweglich bleibe: Baumkraxeln, Purzelbäume oder Trampolinspringen“, schwärmt die sympathische Frau mit einem strahlenden Lachen, für die Sport und Bewegung ein „selbstverständlicher Motor“ sind.

Eine wichtige Rolle spielt auch ihr langjähriger Lebenspartner, der dafür sorgt, dass sie sich noch immer begehrt und geliebt fühlt. Vor fast 40 Jahren hat sie die Malerei für sich entdeckt – eine Beschäftigung, für die sie einerseits Freiraum benötigt. Andererseits haben sich dadurch wichtige Freundschaften mit Gleichgesinnten entwickelt. Überhaupt ist ihr Gesellschaft wichtig: Mit Freunden geht sie gern zum Heurigen oder in Ausstellungen. Manchmal trifft man sich auch ganz unkompliziert in Marthas Garten. Gesprächsthemen gibt es genug: Neben der Kunst interessiert sie sich für Geschichte, im Besonderen für Archäologie und den Alltag von Frauen in früheren Jahrhunderten. Mit großem Interesse verfolgt sie auch das aktuelle Zeitgeschen.

Was ihr neben ihrer Gesundheit und einem erfüllten Privatleben noch wichtig ist? „Dass unsere medizinische Versorgung auf einem guten, leistbaren Level für alle bleibt. Wichtig ist mir auch eine intakte Umwelt – mir liegt viel daran, dass sie unseren Kindern noch lange erhalten bleibt.“ Ihre beste Freundin beschreibt sie übrigens als spontan, ehrlich, begeisterungsfähig und unternehmungslustig. Und als ich nachfrage, ergänzt Martha mit einem Augenzwinkern: „Ja, und ein wenig unpünktlich bin auch. Und, wenn ich hungrig bin und nicht rasch etwas zu Essen bekomme, dann kann ich schwierig werden.“ An dieser Stelle freue ich mich still und heimlich, dass wir dieses Gespräch beim Essen führen.

Zuletzt fragt Martha mich, wie ich sie beschreiben würde. Das fällt mir leicht: Vor mir sitzt eine herzliche und offene Frau, die trotz (oder aufgrund?) ihrer Vielseitigkeit gelernt hat, ein ausgeglichenes Leben zu führen.

 

Hitzeflucht auf dem 3-Seen-Rundwanderweg

20. Juni 2017 - Bewegung - Nina Roth

Steiererinnen und Kärntnerinnen, die an diesem Wochenende vor der Hitze flüchten wollen, könnten den 3-Seen-Rundwanderweg auf 1.800 Meter Seehöhe in den Nockbergen ausprobieren. Die 3 Seen Turracher See, Grünsee und Schwarzsee liegen auf einem Hochplataeu, weshalb die Wanderung familienfreundlich und mit ca. 2 Stunden 30 min Wegzeit auch im Sommer gut machbar ist.

Ausgangspunkt ist die Turracher Höhe: Zunächst wandert man am Ufer des Turracher Sees entlang, durch Zirbenwälder führt der Weg weiter zum Grünsee. Auf einer Hörinsel und einer Plattform über dem See, kann man sich noch besser auf die wunderschöne Landschaft und Natur einlassen. Weiter geht es über die Karlhütte über die Baumgrenze hinaus bis zum Schwarzsee. Bermerkenswert ist, dass alle 3 Seen durch ihre unterschiedliche Farbe tatsächlich ganz anders wirken. Beim Schwarzsee angekommen, unbedingt die schöne Aussicht auf den Eisenhut genießen und dann wieder zurück auf dem Rundweg über Stege und ein interessantes Hochmoor zum Turracher See.

Die Müden und vor allem Mutigen können sich mit dem Eintauchen der Füße – oder wenigstens der kleinen Zehe – in den Turracher See erfrischen

Da die Sonneneinstrahlung am Berg nicht unterschätzt werden darf, ist eine Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 50 sowie eine leichte Kopfbedeckung empfehlenswert. Als Jause packen Sie am besten viel frisches Obst wie Melonen oder Beeren und Gemüse wie Tomaten, Paprika oder Gurken sowie Nüsse für die schnelle Energiezufuhr ein. Nicht vergessen: Unbedingt genug Wasser trinken.

 

Erdbeeren mal anders: Erdbeer-Risotto

14. Juni 2017 - Allgemein - Nina Roth

Erst kürzlich bin ich wieder auf ein Rezept gestoßen, das ich beinahe schon vergessen hatte: Erdbeer-Risotto – endlich ein pikantes Rezept mit Erdbeeren, das die Früchte neu zur Geltung bringt. Und da wir von „früh erkennen“ uns vorgenommen haben, Ihnen auch immer wieder köstliche, gesunde Rezept-Tipps zu geben, möchte ich Ihnen diesen keinesfalls vorenthalten.

Vielleicht  fragen Sie sich jetzt, was Ernährung mit Brustkrebs oder Früherkennung zu tun hat. Eine gesunde Ernährung oder das Essen von bestimmten Lebensmitteln kann Brustkrebs leider nicht verhindern. Studien haben aber gezeigt, dass sowohl regelmäßige Bewegung wie auch eine gesunde Ernährung die Wahrscheinlichkeit an (Brust-)Krebs zu erkranken senken können. Mehr dazu können Sie in Kürze auf diesem Blog lesen.

Nun noch ein paar Worte zu den Erdbeeren. Diese Früchte können nämlich mehr als man ihnen zutraut: Sie enthalten z.B. viel Vitamit C – mit nur 100 g Erdbeeren deckt ein Erwachsener 2/3 der Vitamin C Tagesmenge. Zudem enthalten die Beeren, die botanisch eingentlich als „Sammelnussfrucht“ bezeichnet werden, noch viel Folsäure, Magnesium, Kalium, Kalzium und auch Eisen. Mehr dazu hier: https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/saisonkalender/juni/erdbeeren

Rezept Erdbeer-Risotto

  • 250 g Risotto Reis
  • 500 g Erdbeeren
  • frische Minze, wenn frau das mag
  • 1 Bio Zitrone, die Schale sollte verwendbar sein
  • 1 Schalotte
  • Olivenöl
  • Weißwein zum Ablöschen
  • 650 ml. Gemüsebrühe
  • Parmesan
  • rosa Pfefferbeeren

Zubereitung: Die Erdbeeren waschen und putzen. Ca. die Hälfte in sehr kleine Stücke schneiden. Die andere Hälfte in etwas größere Stücke (1-2 cm) schneiden. Die Schale der Zitrone abreiben und die Zitrone aufgeschnitten bereitlegen. Wer Minze verwendet, schneidet die Minze klein. Die Schalotte schälen und in feine Streifen schneiden.

In einem Topf das Öl erhitzen. Die Schalotte hinzugeben und kurz andünsten. Den Reis dazugeben und ebenfalls glasig dünsten. Mit Weißwein ablöschen. Nun nach und nach die Gemüsebrühe dazugeben, dabei immer wieder rühren. Wenn der Reis außen schon weicher, aber innen noch kernig ist, die sehr kleinen Erdbeerstücke in den Topf geben.

Die restliche Brühe verbrauchen, dann die Zitrone über dem Reis ausdrücken. Nun die restlichen Erdbeeren, die Minze und die Zitronenschale dazugeben und unterrühren. Gericht zugdeckt ca. 1 Minute ziehen lassen. Nach Belieben Parmesan zum Reis geben und unterrühren.

Den Reis auf Tellern anrichten und einige Pfefferbeeren darüber streuen.

 

Foto: Pixabay

Kleines 1 x 1 der richtigen Urlaubsplanung

1. Juni 2017 - Allgemein - Christa Kummer

Haben Sie sich schon entschieden, wohin diesen Sommer die Reise gehen soll?

Falls nicht, habe ich hier noch ein paar wichtige Tipps für die richtige Planung. Die Urlaubsplanung für die erholsamste Zeit im Jahr ist nämlich von besonders großer Bedeutung für Ihr persönliches Wohlbefinden. Die Statistik spricht Bände: Eine überwiegende Mehrzahl der Reisenden treibt es in den sonnigen heißen Süden – doch wie steht es mit dem tatsächlichen Erholungswert? Nicht jedes Urlaubsziel ist für jeden Menschen uneingeschränkt empfehlenswert. Richte Urlaubsplanung heißt also auch, das Urlaubsziel sorgfältig auszuwählen.

Folgende Punkte sollten Sie unbedingt bei der Planung Ihres nächsten Urlaubs beachten, um auch wirklich erholt zurückzukommen:

  1. Beobachten Sie sorgfältig, wie Sie auf Hitze reagieren: Erleben Sie ein pures Wohlgefühl oder kommt Ihr Organismus stark „ins Wallen“?  Spielt Ihr Kreislauf nicht ganz mit, dann sollten Sie unbedingt eine Alternative zum Urlaub im heißen Süden suchen.
  2. Menschen mit Bluthochdruck sollten nicht in sonnig heiße oder tropische Regionen reisen.
  3. Kopfschmerz- und Migränepatienten sollten nicht nur die südliche Hitze, sondern auch das Hochgebirge meiden.
  4. Bei funktionellen Herz-Kreislauf-Beschwerden sollten ebenfalls Hochgebirgsregionen gemieden werden; auch die heißen Plätzchen dieser Erde sind nicht ratsam.
  5. Wer unter einer  Erkrankung der Atemwege leidet, wählt am besten zwischen Küsten- und Seeklima oder dem Mittelgebirge. In beiden Fällen genießt man von Allergenen weitgehend freie Luft.
  6. Pollenallergiker bevorzugen ebenfalls Meeresstrände. Auch Hochgebirgsregionen sind empfehlenswert.

Wie auch immer Sie sich entscheiden: Achten Sie auf die Bedürfnisse Ihres Körpers, dann bleiben Sie länger gesund und haben mehr Kraft für die Anforderungen des Alltags. Eines ist aber besonders wichtig: Genießen Sie Ihre Auszeit, lassen Sie die Seele baumeln und lassen Sie es sich so richtig gut gehen!

Besondere Wanderung auf den Vogelbergsteig

18. Mai 2017 - Bewegung - Nina Roth

Wir sind gewandert – aus einem ganz besonderen Anlass: Wir haben 5 Frauen dazu eingeladen mit uns den Vogelbergsteig bei Dürnstein hinauf zu wandern und mit uns über das Thema „Brustkrebs-Früherkennung“ zu plaudern, darüber was das Thema für Sie ganz persönlich bedeutet. Und das hat uns nicht nur großen Spaß gemacht, sondern wir haben auch ein paar sehr persönliche und schöne Geschichten gehört, die uns beeindruckt haben. Ein paar dieser Geschichten haben wir festgehalten – in Kürze sind die Videos hier oder auf unserer Facebook-Seite zu sehen: https://www.facebook.com/frueherkennen.oesterreich/

Das Foto zeigt die wunderschöne Stimmung auf „der Kanzel“ – sogar ein Regenbogen hat sich uns gezeigt.

Hier eine Beschreibung von der kurzen, aber dennoch schweißtreibenden Wanderung über den Vogelbergsteig, die wir Ihnen jedenfalls wärmsten empfehlen möchten.

Schon lange haben wir keine so stimmungsvolle, fast schon kitschige Wanderung gemacht. Von Dürnstein steigt man hinauf auf den Rücken der linken Seite des Talgrabens an einigen Stellen kann man – aber nur für Höhenmutige – einen Blick über die Kante der Granitwand hinunter auf die wunderschöne Donau erhaschen. Der Steig windet sich weiter hinauf durch lichten Eichenwald mit kleinen Blumenwiesen bis zum Vogelberg. Zwischendurch wird man immer wieder mit wunderschönen Ausblicken auf die Donau und auf Dürnstein belohnt. Am Ende verlässt der Weg kurz den Wald und man geht über eine Granitplatte – an 2 ausgesetzten Stellen gibt es Drahtseile zum Festhalten. Aber keine Sorge, gerade an diesen Stellen ist der Weg in bestem Zustand und es kam – zumindest bei uns – kein Gefühl der Unsicherheit auf. Weiter oben geht es wieder durch den Wald bis zur Fesslhütte der Familie Riesenhuber mit einem ausgesprochen einladenden Gastgarten, wo frau sich unbedingt niederlassen und die gute Luft genießen sollte.

 

Screening im Fokus

20. April 2017 - Allgemein - Nina Roth

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm läuft erfolgreich seit 2014. Frauen in ganz Österreich profitieren von einem Brustkrebs-Früherkennungsprogramm mit hohen Qualitätsstandards. Dennoch taucht immer wieder die Frage nach dem Nutzen von Screening-Programmen auf.

Im Rahmen von so genannten Screenings werden klar definierten Bevölkerungsgruppen (definiert über Geschlecht, Alter etc.) bestimmte Untersuchungen angeboten, um Krankheiten wie etwa Darm-, Brust- oder Prostatakrebs frühzeitig zu diagnostizieren. Ziel und Herausforderung dabei ist, die berühmte Nadel im Heuhaufen zu finden.

Seit 2014 wird in Österreich ein nationales, qualitätsgesichertes Programm zur Früherkennung von Brustkrebs mit niederschwelligem Zugang (automatische Freischaltung der e-card) umgesetzt. Das klare Ziel ist die Brustkrebs-Mortalitätsrate zu senken. In vielen europäischen Ländern, in denen es solche Programme schon länger gibt, ist dies gelungen. Dennoch melden sich knapp drei Jahre nach dem Programmstart immer wieder Kritiker zu Wort.

Das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ist bislang das einzige Screening-Programm in Österreich. Ohne Zweifel jedoch zählt es zu den besten Europas: Die Altersgruppe, die am Früherkennungsprogramm teilnehmen kann, ist so weit gefasst wie in keinem anderen europäischen Land. Zusätzlich bietet das österreichische Programm ergänzend zur Mammografie die Möglichkeit einer Ultraschall-Untersuchung, um Brustkrebs möglichst früh zu erkennen.

Qualitätssicherung

Der zentrale Vorteil liegt in den hohen Qualitätsstandards, die das Programm vorschreibt. Die technischen Parameter an den einzelnen radiologischen Standorten werden wöchentlich geprüft. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchlaufen regelmäßige Schulungen, die Befundung erfolgt immer von zwei Radiologinnen bzw. Radiologen im 4-Augen-Prinzip. Durch die Qualitätssicherung ist garantiert, dass die betroffen Frauen an jedem Standort in ganz Österreich die gleichen Voraussetzungen vorfinden.

Niederschwelliger Zugang

Der Zugang zum Programm wurde bewusst niederschwellig gewählt: Die e-cards von Frauen zwischen 45 und 69 Jahren sind automatisch alle zwei Jahre freigeschaltet, weil diese Altersgruppe laut internationalen Studien am meisten vom Programm profitiert. Frauen zwischen 40 und 44 sowie ab 70 Jahren können sich freiwillig zum Programm anmelden, wenn sie das wünschen. Der unbürokratische Zugang ermöglicht, dass auch Frauen, die keine Vertrauensärztin bzw. keinen Vertrauensarzt haben, regelmäßig zur Früherkennung gehen. Der Erinnerungsbrief, der alle zwei Jahre verschickt wird, dient nur als Gedächtnisstütze, zur Terminvereinbarung bzw. zur Untersuchung selbst wird er nicht benötigt.

Bei Beschwerden

Es geht beim Brustkrebs-Screening um die Untersuchung von Frauen, die keine Symptome einer Brustkrebserkrankung aufweisen. Frauen mit Beschwerden bzw. einem erhöhten familiären Risiko und Frauen, die aufgrund einer Krebserkrankung in der Nachsorge sind, werden außerhalb des Programms, beispielsweise in Brustzentren, individuell betreut.

Nutzen und Risiken

Das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm wurde gemeinsam von Bund, Ländern, Sozialversicherung und der Österreichischen Ärztekammer entwickelt und basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Letztendlich geht es um eine Abwägung von Nutzen und Risiken. Denn Früherkennung kann die Entstehung von Brustkrebs nicht verhindern. Die Mammografie ist die derzeit wirkungsvollste Methode der Früherkennung von Brustkrebs und gleichzeitig eine radiologische Untersuchung. Durch die strengen Qualitätsvorgaben des österreichweiten Screening-Programms wird die Belastung so gering wie möglich gehalten.

In die Gänge kommen über dem Attersee

31. März 2017 - Bewegung - Sabine Klein

Der Winterschlaf hat ein Ende – jetzt heißt es raus an die frische Luft, Beine vertreten und Panorama genießen: Diesmal haben wir für Sie eine kurze berfex-Wanderung über dem malerischen Attersee ausgesucht. Alle, die sich uns anschließen, bringen dadurch nicht nur ihren Kreislauf in Schwung, sondern tun allgemein etwas für ihre Gesundheit, denn regelmäßige Bewegung hilft das Brustkrebsrisiko zu senken.

Ausgangspunkt ist die Kirche in Abtsdorf. Über einen Forstweg geht’s direkt in den Wald, danach über Wiesen und Felder nach Aufham und später wieder zurück nach Abtsdorf. Ab März ist dieser Weg eine beliebte Route, leicht zu bewältigen mit der gesamten Familie, der höchste Punkt liegt auf 550 m. Es ist eine abwechslungsreiche Wanderung mit einem Kinderspielplatz, Forst- und Güterwegen, moosigen Waldwegen und – das darf natürlich auch nicht fehlen – der einen oder anderen Gelegenheit zur Einkehr. Denken Sie auch an den einen oder anderen Snack zwischendurch für den Energiehaushalt: Ein paar Nüsse und ein Apfel bringen Sie wieder so richtig in Schwung!

Alle Details zu diesem malerischen Rundweg mit Ausblick über dem Attersee finden Sie hier – so wie eine Vielzahl anderer Wanderungen in ganz Österreich.

 

Dieser Bewegungstipp entstand in Kooperation mit bergfex.at.