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Der WegAnmeldung

Der Weg

Schritt 1

Sie bekommen einen Erinnerungsbrief

Wenn Sie zwischen 45 und 69 Jahre alt sind oder sich zum Brustkrebs-Früherkennungsprogramm angemeldet haben ist Ihre e-card automatisch alle zwei Jahre für die Durchführung einer Mammografie freigeschaltet.
Als Service der Sozialversicherung erhalten Sie rechtzeitig einen Erinnerungsbrief. Dieser wird von der Koordinierungsstelle des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms versandt. Ihre Adresse dafür erhält die Koordinierungsstelle von Ihrer Krankenversicherung.

Aus Datenschutzgründen weiß die Koordinierungsstelle des Screening-Programms nicht, ob Sie wegen einer Brustkrebserkrankung oder eines familiär erhöhten Risikos bereits in medizinischer Betreuung sind. In diesen Fällen werden Sie weiter von Ihren Vertrauensärztinnen/Vertrauensärzten betreut.

Schritt 2

Sie informieren sich 

Wir empfehlen Ihnen sich über das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm zu informieren, bevor Sie sich einen Termin für die Mammografie zur Früherkennung von Brustkrebs vereinbaren. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Sich informieren. Folder und Broschüren finden Sie beim Infomaterial.

Schritt 3

Sie entscheiden, ob Sie teilnehmen

Es ist wichtig, Ihr Alter zu berücksichtigen, wenn Sie sich für oder gegen eine Teilnahme am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm entscheiden. Nähere Informationen zu Nutzen und Risiken finden Sie hier

Schritt 4

Sie vereinbaren sich einen Termin für die Mammografie

Wenn Sie sich zur Teilnahme entscheiden, vereinbaren Sie einen Termin bei einem der teilnehmenden radiologischen Standorte. Bitte beachten Sie dabei, dass der optimale Zeitpunkt für eine Mammografie während der Periode oder in der ersten Woche danach ist.

Schritt 5

Sie gehen mit Ihrer e-card zur Untersuchung

Am Tag der Untersuchung verwenden Sie bitte im Brust- und Achselbereich weder Deo, Puder noch Creme.

Bitte bringen Sie zur Untersuchung Ihre e-card und wenn möglich frühere Mammografie-Aufnahmen mit. Sollten Sie von Ihrer Vertrauensärztin/Ihrem Vertrauensarzt eine Zuweisung erhalten haben, so nehmen Sie diese bitte mit, damit Ihre Vertrauensärztin/Ihr Vertrauensarzt den Befund ebenfalls automatisch erhält.

Die Mammografie findet bei dem von Ihnen gewählten radiologischen Standort statt. Während der Untersuchung werden Sie von einer Radiologietechnologin/einem Radiologietechnologen betreut. Für die Untersuchung müssen Sie Ihren Oberkörper komplett freimachen. Dabei könnte es für Sie einfacher sein, wenn Sie zur Untersuchung eine Hose oder einen Rock tragen und kein Kleid. Die Untersuchung dauert nur einige Minuten.

Schritt 6

Sie erhalten den Befund

Es ist uns klar, dass das Warten auf das Untersuchungsergebnis eine Belastung für Sie sein kann. Deshalb schickt die Röntgeneinrichtung Ihnen das Ergebnis spätestens nach 7 Werktagen zu. Das Ergebnis einer ärztlichen Untersuchung nennt man Befund. In dem Befund steht, was auf den Röntgen-Bildern zu erkennen ist und ob weitere Untersuchungen nötig sind.

Sie können den Befund auch selbst bei der Röntgeneinrichtung abholen.

Wenn der Befund auffällig ist, lädt Sie Ihre Röntgenärztin oder Ihr Röntgenarzt zu einem Gespräch ein. Ein auffälliges Ergebnis heißt aber nicht unbedingt, dass Sie Brustkrebs haben!

Es ist alles in Ordnung: Unauffälliger Befund

Etwa 970 von 1000 Frauen bekommen nach einer Mammografie zur Früherkennung das Ergebnis, dass alles in Ordnung ist. Das nennt man unauffälligen Befund. Wenn Ihr Befund unauffällig ist, empfehlen wir, dass Sie in 2 Jahren wieder zur Mammografie gehen. Damit Sie das nicht vergessen, bekommen Sie rechtzeitig einen Erinnerungsbrief.

Wenn Sie in der Zeit bis zur nächsten Mammografie Veränderungen an Ihrer Brust bemerken, gehen Sie so bald wie möglich zu Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

 

Das Ergebnis ist nicht ganz eindeutig: Unklarer Befund

Es kann vorkommen, dass das Ergebnis der Mammografie nicht ganz eindeutig ist. In diesem Fall kann es sein, dass Sie schon nach 6 oder 12 Monaten wieder zur Mammografie kommen sollen. Damit Sie das nicht vergessen, bekommen Sie einen Erinnerungsbrief.

 

Es wurden Veränderungen festgestellt: Auffälliger Befund

 

Etwa 30 von 1000 Frauen bekommen einen auffälligen Befund. Das heißt, dass Veränderungen festgestellt worden sind. Durch die Mammografie sollen alle Veränderungen bemerkt werden. Auch, wenn sie sehr klein sind. Deshalb überprüfen die Ärztinnen und Ärzte alles, was auffällig ist. Wenn etwas auffällig ist, finden weitere Untersuchungen statt. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel

  • noch eine Mammografie,
  • eine Ultraschall-Untersuchung,
  • eine MRT-Untersuchung oder
  • die Entnahme von Gewebe aus der Brust.

Bei etwa 6 von 30 Frauen mit auffälligem Befund werden die Ärztinnen und Ärzte Brustkrebs feststellen. Falls Sie Brustkrebs haben, besprechen die Ärztinnen und Ärzte mit Ihnen, was weiter geschieht. Selbstverständlich können Sie sich auch mit der Ärztin oder dem Arzt Ihres Vertrauens beraten.

Wichtig ist, dass Sie im Fall von Brustkrebs die beste Behandlung und Betreuung bekommen

Anmeldung

Wenn Sie zwischen 40 und 44 Jahre oder älter als 70 Jahre alt sind, können Sie sich zum Brustkrebs-Früherkennungsprogramm anmelden, wenn Sie teilnehmen möchten. Wenn Sie in diesem Alter sind, ist es besonders wichtig, dass Sie mit der Ärztin oder dem Arzt Ihres Vertrauens über die Vor- und Nachteile einer regelmäßigen Mammografie in Ihrem Alter sprechen.

Informieren Sie sich hier

 

Zur Anmeldung haben Sie drei Möglichkeiten: